Vertrag mit schutzwirkung zugunsten dritter ris

Abschnitt 1 des Gesetzes setzt die alte Common Law-Regel außer Kraft, dass ein Dritter die Vertragsbedingungen, wie sie in Dunlop Pneumatic Tyre Co Ltd/Selfridge & Co Ltd. festgelegt sind, nicht durchsetzen könne, sowie die Regel, dass ein Dritter nicht gegen den Inseperator vorgehen könne, der in Tweddle/Atkinson niedergelassen sei. [19] Sie ermöglicht es einem Dritten, Vertragsbedingungen in einer von zwei Fällen durchzusetzen: erstens, wenn der Dritte im Vertrag ausdrücklich als dazu befugter Personen genannt wird, und zweitens, wenn der Vertrag vorgibt, ihm einen Vorteil zu gewähren. [15] [20] Wenn der Dritte Klage erhebt und der Zusagen danach dies tut, kann der Zusagenr keinen Schadenersatz geltend machen. Der Grund dafür ist, dass die Rechtskommission der Ansicht war, dass der Zusagende kein Interesse mehr an dem Rechtsstreit haben würde, wenn der Dritte Schadenersatz für den Verstoß verlangte. [45] Dabei werden Situationen nicht berücksichtigt, in denen der Zusagenaufgrund durch die Vertragsverletzung einen persönlichen Schaden erlitten hat. [45] Wenn der Zusagen zuerst eine Klage erhebt, ist es dem Dritten untersagt, dies zu tun, es sei denn, die Klage des Verheißenden schlägt fehl, und in diesem Fall steht es dem Dritten frei, seinen eigenen Anspruch geltend zu machen. [45] Daher suchte die Rechtsprechungspraxis nach dem Inkrafttreten des BGB nach Wegen, den entstandenen Schaden durch unrichtige Stellungnahmen oder Informationen außerhalb eines Vertragsverhältnisses im Anwendungsbereich des BGB Nr. 826 geltend zu machen. Es wurde die Position vertreten, dass eine Person, die Informationen an Dritte weitergab und wusste, dass sie falsch war, absichtlich gegen die gute Moral handelt. *9 Dasselbe gilt, wenn aufgrund von Fahrlässigkeit objektiv unrichtige Informationen „ohne triftigen Grund“ an Personen weitergegeben werden, denen diese Informationen eine identifizierbare Bedeutung haben, und der Informationsanbieter die Möglichkeit in Betracht ziehen muss, dem Empfänger Schaden zuzufügen. Diese Grundsätze wurden jedoch nur in einer Beziehung zwischen dem Informationsgeber und dem direkten Empfänger angewandt; die dritte Person, an die die Informationen vom direkten Empfänger übermittelt wurden, wurde ungeschützt gelassen. *10 Die Ausweitung des Anwendungsbereichs der Pflicht auf Verluste, die einem Einzelnen durch die Berufung auf die Konten für einen Zweck entstanden sind, für den sie nicht geliefert wurden und nicht beabsichtigt waren, würde darin bestehen, sie über die Grenzen hinaus auszudehnen, die sich bisher aus den Entscheidungen dieses Hauses ableiten ließen.

Es ist, wie ich denke, keine Erweiterung, die weder die Logik erfordert noch die Politik diktiert, und ich bin meinerseits nicht bereit, der Mehrheit des Berufungsgerichts bei seiner Entscheidung zu folgen. Was den Erwerb von Aktien anderer Anteilseigner einer Gesellschaft betrifft, sei es auf dem freien Markt oder aufgrund eines Angebots an alle oder die Mehrheit der bestehenden Aktionäre, so sehe ich hinsichtlich einer Sorgfaltspflicht keinen vernünftigen Unterschied zwischen einem potenziellen Käufer, der gegenüber der Gesellschaft ein völliger Außenseiter ist, und einem, der bereits Inhaber einer oder mehrerer Aktien ist.

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